Souveräne NLV-Staffel-Siege der LG Wennigsen

 
Bei den NLV-Landesmeisterschaften Langstaffeln/Langstrecken in Bremen stimmte nicht nur das Wetter, sondern die Form und Motivation der LaufTalente ebenso.

Georg (361), Startläufer der Meisterstaffel U16

Zum ersten Wettbewerb an dem sonnigen Meisterschaftstag traten neun Teams an.
Es ging um den 3x1000m-Niedersachsenmeistertitel in der Altersklasse U16.

Georg Lauenstein und seine TSV-Mitstreiter Leon Martin und Jörn Kaiser waren nach eigenem Bekunden „heiß auf den Titel“. So setzte sich Georg kurz nach dem Start gleich an die Spitze des Feldes, da niemand aus den anderen Mannschaften die Verantwortung für das Tempo übernehmen wollte. Zum Schluss wurde er mehrmals attackiert, konnte aber immer seine überlegene Spurtfähigkeit ausspielen und übergab als Erster den Staffelstab. Leon und Jörn, im Vergleich zu Georg schon Routiniers, liefen gleichmäßig ihr hohes Tempo und setzten sich mehr und mehr vom Feld ab. Im Ziel betrug der Vorsprung dieser LGW-Staffel 8 Sekunden! Damit war der ersehnte Titelgewinn perfekt.

Lennart, U18, (3.v.l.) hinter den beiden führenden U20-Läufern

Für den 2. Paukenschlag sorgte das U18-Team um Lennart Mesecke, der ebenfalls wie Georg für das erste Drittel der Staffeldistanz zuständig war. 
Sie liefen gemeinsam in einem Rennen, wurden aber getrennt gewertet: U18 (5 Staffeln) und U20 (4 Staffeln). Und das nutze Lennart. Er ordnete sich gleich hinter den führenden U20-Läufern ein (siehe Foto) und ging das sehr hohe Tempo unbeeindruckt mit. Seine herausgestoppte Einzelzeit betrug 2:40 Minuten!
Felix Japtok und Artur Stemwedel vom TSV Wennigsen konnten die U18-Führungsposition halten und den Landesmeistertitel souverän sichern. Ihre Gesamtzeit von 8:18,32 konnte nur von zwei U20-Mannschaften unterboten werden.  

Siegerinnen-Ehrung

Als Letzte von den LaufTalenten musste Julia Schulze (W14) antreten – über 3000m der W15.
In ihrem ersten Rennen über diese Distanz hatte sie die Vorgabe, unter 12 Minuten zu bleiben. Julias Vorteil war, dass die anderen Läuferinnen „ihr“ Tempo liefen. Insofern konnte sie sich dranhängen und ihre Kräfte für die Schlussoffensive schonen.
Mit einem langen Spurt in der letzten Runde sicherte sie sich den Bronzeplatz in 11:58,48.

   
Bremen, 21. April 2013